PressemitteilungNummer: 0557Datum: 12/18/2015

Stadt Esslingen stellt Landkreis weiteren Notstandort zur Verfügung


Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Esslingen und der Stadt Esslingen

Stadt Esslingen stellt Landkreis weiteren Notstandort zur Verfügung

Zur Belegung in der ersten Woche im neuen Jahr (ab 4. Januar 2016) stellt die Stadt Esslingen dem Landkreis die Turn- und Versammlungshalle in der Schorndorfer Straße für 110 Menschen auf der Flucht zur vorläufigen Unterbringung zur Verfügung. Angesichts der dramatischen Aufnahmesituation hatte Landrat Heinz Eininger den Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger um kurzfristige Unterstützung gebeten. „Bei wöchentlichen Zuweisungen von 270 Flüchtlingen sind die Unterbringungskapazitäten des Landkreises nunmehr beinahe erschöpft. Notunterkünfte werden damit unausweichlich“, sagte der Landrat. Gleichzeitig dankte er dem Oberbürgermeister für seine Hilfsbereitschaft, spontan den Landkreis zu unterstützen.

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger: „Die Stadt Esslingen steht zu ihrer Zusage, 17,4 % aller Menschen auf der Flucht im Landkreis in der vorläufigen wie in der Anschlussunterbringung in Esslingen eine Heimstatt zu bieten“. Dazu hat die Stadt Esslingen dem Landkreis als Ergänzung des dezentralen Standortkonzeptes bereits angeboten, die Kapazität des Notstandortes Neue Weststadt von seither 100 auf 300 Personen befristet bis zum Baubeginn der neuen Hochschule 2020 zu erweitern. Als weiterer Notstandort mit einer Kapazität von 300 Personen kann der Landkreis zudem ein Gewerbegrundstück in Sirnau nutzen. „Wenn Landrat Heinz Eininger darüber hinaus aufgrund von Zuweisungen des Landes zur vorläufigen Unterbringung von Menschen auf der Flucht auf sofort wirksame weitere Unterbringungskapazitäten angewiesen ist, ist es unsere Pflicht als Stadt, den Landkreis zu unterstützen. Deshalb hat die Stadt dem Landkreis die vorübergehende Belegung der Turn- und versammlungshalle in Oberesslingen zugesagt“, machte OB Dr. Zieger deutlich.

In den nächsten Tagen werden nunmehr die Details abgestimmt und die notwendigen Vorbereitungen zur Belegung getroffen. Eine Nutzung der Halle ist nach derzeitigem Kenntnisstand für 8 Wochen vorgesehen.

Gez. Peter Keck, Presssprecher Landkreis Esslingen
Gez. Roland Karpentier, Pressesprecher Stadt Esslingen







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