PressemitteilungNummer: 0308Datum: 07/04/2016

Flüchtlingsarbeit braucht Vernetzung


Flüchtlingsarbeit braucht Vernetzung

In den vergangenen Monaten sind in Esslingen zahlreiche neue Strukturen für Flüchtlinge geschaffen worden. Das trifft gleichermaßen auf die bürgerschaftlichen Aktivitäten wie auf die hauptamtliche Arbeit zu. Das neue Arbeitsfeld mit Rechtsunklarheiten, nicht geklärten Zuständigkeiten und zumeist schnellem Handlungsbedarf prägten oftmals die praktische Arbeit der letzten Monate in der Flüchtlingsarbeit.

Vor diesem Hintergrund wurde von der Stadt Esslingen, Amt für Soziales und Sport, der Runde Tisch Flüchtlingsarbeit gegründet. Damit soll die Zusammenarbeit aller hauptamtlichen Akteure in der Esslinger Flüchtlingsarbeit gestärkt und auftretende Fragestellungen geklärt werden. Neben dem Austausch zu aktuellen Themen und der Erarbeitung von Problemlösungen ist auch die Verbesserung des Zusammenspiels der Arbeitsabläufe erklärtes Ziel.

Moderiert wird das Netzwerk von der städtischen Koordinationsstelle Bürgerengagement in der Flüchtlingsarbeit. Teilnehmer sind der städtische Sozialdienst Asyl, die Wohnheimleitung der Gemeinschaftsunterkünfte des Landratsamtes sowie die Arbeiterwohlfahrt und der Malteser Hilfsdienst, die mit der sozialen Betreuung der geflüchteten Menschen in der vorläufigen Unterbringung beauftragt sind. Je nach Thema werden Kooperationspartner wie z.B. das Job-Center eingeladen. Es gibt einen großen gesellschaftlichen Konsens quer durch alle Institutionen hindurch, die Zusammenarbeit optimal zu gestalten.

Eines der ersten Ergebnisse ist die Erarbeitung eines Organigramms, das die Zuständigkeiten und Engagementfelder in den vorläufigen Unterbringungen darstellt. Die Handreichung soll vor allem die praktische tägliche Arbeit der bürgerschaftlich Engagierten, aber auch der Hauptamtlichen erleichtern und als Informationsquelle über die jeweiligen Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche dienen. Dargestellt ist darin außerdem, was die geflüchteten Menschen selbst leisten können.

Weitere Themen des Runden Tisches sind die Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen, die zielgerichtete Gestaltung von Hilfe sowie die konkreten Abläufe bei der Gesundheitsversorgung. Auch eine Überarbeitung der Hausordnung in den Gemeinschaftsunterkünften sowie die Zusammenarbeit aller Beteiligten vor Ort wurden bei den Treffen thematisiert. Immer häufiger rückt zudem das Thema Anschlussunterbringung und damit verbunden die Wohnungssuche, Arbeit und Teilhabe von den geflüchteten Menschen in den Mittelpunkt.

Die Erkenntnis aller: Wir alle müssen zusammenarbeiten. Unsere Aktivitäten miteinander verzahnen. Je besser wir uns abstimmen, desto erfolgreicher sind wir dabei.

Das Organigramm ist auf der Webseite der Stadt Esslingen in der Rubrik „Downloads“ unter dem Link http://www.esslingen.de/downloads bereitgestellt.

Für weitere Fragen steht Ihnen bei der Stadt Esslingen am Neckar, Amt für Soziales und Sport, Abteilung Familie, Jugend, Senioren und Bürgerengagement, Daniel Friz unter Telefon 0711/3512–3115 oder E-Mail: daniel.friz@esslingen.de, zur Verfügung.




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