PressemitteilungNummer: 0042Datum: 02/04/2016

Parkraumkonzept Innenstadt:
Verkehrsversuch für Rathausplatz / Marktplatz beschlossen
Verkehrsversuch für den Kesselwasen wird beendet




Parkraumkonzept Innenstadt:
Verkehrsversuch für Rathausplatz / Marktplatz beschlossen
Verkehrsversuch für den Kesselwasen wird beendet

Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 1. Februar 2016 grundlegende Entscheidungen für den Verkehr in der westlichen Altstadt getroffen. Während für den Rathausplatz die Einrichtung einer Fußgängerzone und zusätzliche Kurzzeitparkplätze im Bereich Marktplatz und Agnespromenade als Verkehrsversuch für die Dauer von 2 Jahren entsprechend dem Antrag der Verwaltung beschlossen wurde, wird der Verkehrsversuch am Kesselwasen in Kürze beendet.

Im Sommer 2016 soll nun die bereits bestehende Fußgängerzone auf den gesamten Rathausplatz ausgedehnt werden. Damit wird der gesamte Bereich zwischen Altem und Neuem Rathaus zum Fußgängerbereich. Die bisher angebotenen Bewohnerparkplätze vor der Reichsstadt entfallen ebenso wie die Kurzzeitparkplätze vor dem Neuen Rathaus. Ersatz für die Kurzzeitparkplätze wird entlang der Stadtkirche und in der Agnespromenade geschaffen. Die Parkplätze in der Abt-Fulrad-Straße werden als Kurzzeitparkplätze bewirtschaftet. Für alle Kurzzeitparkplätze gilt künftig die Höchstparkdauer von einer Stunde. In der Tiefgarage Kleiner Markt werden bereits jetzt baustellenbedingt keine Kurzzeitparkplätze mehr angeboten. Diese Parkplätze sind für Bewohner und sonstige Berechtigte mit entsprechendem Parkausweis reserviert. Dies soll zunächst während des Verkehrsversuches auch so bleiben, wenn die Bauarbeiten am Rathausplatz abgeschlossen wurden.

Bis zum Ende des Verkehrsversuches wurde der Antrag der FDP, die Parkplätze in der Tiefgarage Kleiner Markt an Anwohner zu einem marktüblichen Mietpreis fest zu vermieten, zurückgestellt. Die Realisierung dieses Antrages hätte zur Folge gehabt, dass rund 71 Parkplätze nicht mehr der Bewohnerparkbegünstigung für den Bereich Marktplatz und Beutauvorstadt zur Verfügung stehen würden. Dem Ausschuss für Technik und Umwelt ist allerdings von der Verwaltung regelmäßig zu berichten, wie sich die Situation in der Tiefgarage Kleiner Markt während des Verkehrsversuches entwickelt. Sollte sich zeigen, dass es bei den Parkplätzen größere Leerstände gibt, wird im Ausschuss darüber befunden, wie damit umgegangen wird.

Der Ausschuss hat auch dem von der Verwaltung vorgeschlagenen stufenweisen Vorgehen bei der Einrichtung der Fußgängerzone zugestimmt. So wird eine Erweiterung Richtung Stadtkirche ins Auge gefasst, um evtl. die Fläche für den Wochenmarkt im Zusammenhang mit einer noch zu erarbeitenden Neukonzeption ändern zu können. Eine Entscheidung darüber trifft der Ausschuss zu gegebener Zeit. Die Ergebnisse des Verkehrsversuches werden nach 2 Jahren in einem Erfahrungsbericht zusammengefasst. Dieser bildet die Basis für den Beschluss über die Weiterführung, Änderung, Beendigung oder Ausweitung des Versuches.

Nicht gefolgt ist der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung, das reine Bewohnerparken am Kesselwasen zu belassen und das Kurzzeitparken im unmittelbaren Einzugsgebiet der Fußgängerzonen Innere Brücke/Pliensaustraße, Unterer Metzgerbach und Bahnhofstraße im Roßmarkt zu konzentrieren. Für Kesselwasen und Roßmarkt soll in Kürze einheitlich von 9 – 19 Uhr Kurzzeit- und Bewohnerparken gleichzeitig und ab 19 Uhr ausschließlich Bewohnerparken möglich sein. Die Höchstparkdauer soll auch hier eine Stunde nicht überschreiten. Bis die Verkehrszeichen vom Tiefbauamt entsprechend geändert werden, gilt weiterhin die bestehende Regelung, die auch von den Verkehrsteilnehmern zu beachten ist. Auch diese Regelung wird nach 2 Jahren einer Bewertung unterzogen.

Für Rückfragen stehen der Leiter des Ordnungs- und Standesamtes, Herr Gerhard Gorzellik (Tel. 0711/3512-2224), und die Projektleiterin Frau Katja Weßner (Tel. 0711/3512-2119) zur Verfügung.





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