PressemitteilungNummer: 0525Datum: 12/17/2018

Grünes Licht für Esslinger Medienentwicklungsplan 3.0


Digitalisierung an Esslinger Schulen

Grünes Licht mit 35:1 Stimmen für den Medienentwicklungsplan für die Jahre 2019 bis 2021 (MEP 3.0) gab der Esslinger Gemeinderat am 17.12.2018

Die Stadt Esslingen verfolgt das Ziel, das Lernen in Esslinger Schulen an die fortschreitende Digitalisierung anzupassen. „Schon heute steht fest, dass die Welt von morgen eine digitale und multimediale Welt sein wird. Hierauf müssen die Schülerinnen und Schüler vorbereitet und ihnen die notwendige Medienkompetenz vermittelt werden“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

In enger Zusammenarbeit mit den Vertretern der unterschiedlichen Schultypen hat die Verwaltung Standards zur Mediennutzung formuliert. Die Standards entsprechen der Multimediaempfehlungen des Landes Baden-Württemberg. Mit Hilfe eines breitgefächerten Projektteams war es der Stadt Esslingen möglich pädagogische und technische Anforderungen erfolgreich zusammenzuführen. Das Ergebnis ist der Medienentwicklungsplan 3.0 (MEP 3.0). „Mit der Konzeptentwicklung wurde der erste Baustein in Richtung Digitalisierung gelegt, nun gilt es konsequent mit der Umsetzung zu beginnen“, so Bürgermeister Ingo Rust. Bürgermeister Rust betont, dass die Entwicklung kontinuierlich im Blick behalten werden muss und im Jahr 2022 ein neuer Medienentwicklungsplan folgen wird.

Die Stadt Esslingen beabsichtigt eine jährliche Investition von 1,3 Mio. €, um künftig alle Schulen, erstmals auch die Grundschulen mit einer einheitlichen Ausstattung einzurichten. Das Konzept umfasst unter anderem Schülerarbeitsplätze in den Klassenzimmern sowie umfangreiche Präsentationstechniken.
Voraussetzung hierfür ist der bereits durch den Gemeinderat beschlossene Breitbandausbau, der allen Schulen einen schnellen Zugang ins Netz überhaupt erst ermöglicht. „Sobald auch die innere räumliche Netzwerkverkabelung und die Einrichtung von WLAN abgeschlossen sind, steht neuen Unterrichtsmethoden nichts mehr im Wege“, so BM Rust.

Nach Möglichkeit sollen diese Ausbauschritte mit Mitteln des Landes und des Bundes gefördert werden. Nach der Verständigung zwischen Land und Kommunalen Landesverbänden in der Gemeinsamen Finanzkommission sollen den Städten und Gemeinden 2019 einmalig 75 Mio. € zur Verfügung gestellt werden. Der Digitalpakt kann aufgrund der Ablehnung im Bundesrat nicht wie geplant zum 01.01.2019 in Kraft gesetzt werden. " Die Kommunen sind und bleiben auf die Auszahlung dieser sog. „Wanka-Millarden“ vom Bund an das Land und somit den Schulen zwingend angewiesen", betont OB Zieger.
Die Stadtverwaltung zeigt sich dennoch zuversichtlich und startet im neuen Jahr mit der Umsetzung des MEP 3.0.

gez. Roland Karpentier
Pressereferent





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