PressemitteilungNummer: 0220Datum: 05/09/2017

Stipendium für bauhistorische Forschung in Esslingen


ZukunftsStiftung Heinz Weiler und Stadt Esslingen am Neckar schreiben Hochwacht-Stipendium aus

2018 lobt die ZukunftsStiftung Heinz Weiler gemeinsam mit der Stadt Esslingen am Neckar erstmals das Hochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung aus. Das Wohn- und Arbeitsstipendium in der Hochwacht der Esslinger Burg läuft über die Sommermonate von Mai bis Oktober und wird inhaltlich unterstützt durch das Landesamt für Denkmalpflege. Die „Hochwacht“ ist Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage der ehemaligen Reichsstadt Esslingen. Sie war das Domizil eines der Hochwächter, der die Aufgabe hatte, die Bewohner der Stadt rechtzeitig vor Brand und Feind zu warnen.

Mit dem Stipendium soll angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Raum zur ungestörten, konzentrierten Forschung gegeben und Publikationen zu den verschiedensten Aspekten der Stadtgeschichte Esslingens gefördert werden. Der Bogen kann zeitlich und thematisch weit gespannt werden. So sind sowohl stadtarchäologische, architekturhistorische, kunsthistorische, gartenhistorische, kirchliche, städtebauliche, konservatorische oder denkmaltheoretische Untersuchungen möglich, die sich auf Einzelobjekte oder Objektgruppen beziehen können.

Die Förderung durch die ZukunftsStiftung Heinz Weiler umfasst das kostenfreie Wohnen in der Hochwacht Esslingen und einen Unterhaltszuschuss von 1.500 € monatlich. Begleitet und betreut wird die Stipendiatin oder der Stipendiat durch das Kulturamt Esslingen und die Kuratorin der ZukunftsStiftung Heinz Weiler, der Kunsthistorikerin Angela Zieger sowie auf technischer Ebene und bei der Publikation durch das Stadtarchiv Esslingen, die Untere Denkmalschutzbehörde und das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg. Während der Laufzeit des Stipendiums ist die Wissenschaftlerin oder der Wissenschaftler in die lebendige Kulturszene Esslingens eingebunden und erhält die Möglichkeit, den Forschungsfortschritt sowie das abgeschlossene Forschungsprojekt zu präsentieren.

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, ein halbes Jahr kontinuierlich in Esslingen zu leben und ein Forschungsvorhaben aus den Bereichen Architektur- oder Kunstgeschichte, Bauforschung, Denkmalpflege, Restaurierung, Mittelalterarchäologie, Landschaftsarchitektur bzw. Stadtbaugeschichte mit einem thematischen Bezug zur Stadt Esslingen. Die Auswahl der Stipendiatin oder des Stipendiaten erfolgt durch eine Fachjury bestehend aus jeweils einer Vertretung der ZukunftsStiftung Heinz Weiler, namentlich der Kuratorin Angela Zieger, dem Kulturamt der Stadt Esslingen an Neckar (Amtsleiter oder Leiter des Stadtarchivs), der Unteren Denkmalschutzbehörde Esslingen, dem Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sowie eine jährlich wechselnde Vertretung aus dem universitären Bereich.

Esslingen, mit seiner über 1.200-jährigen Geschichte, ist geprägt durch mehr als 800 Baudenkmale aus allen Architekturepochen und birgt hervorragende Bestände in seinem Stadtarchiv. Die Stadt ist Sitz des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, der Unteren Denkmalschutzbehörde und des bundesweit tätigen Vereins „Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V.“.

Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage der ZukunftsStiftung Heinz Weiler unter www.zukunftsstiftung.de zu finden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 15.11.2017 über die E-Mail-Adresse hochwacht@esslingen.de eingehen.

Gez. Roland Karpentier


Ansprechpartner:
Leiter des Kulturamtes der Stadt Esslingen: Benedikt Stegmayer (benedikt.stegmayer@esslingen.de)

Geschäftsstelle der ZukunftsStiftung Heinz Weiler: Tanja Iskander (tanja.iskander@esslingen.de)



Büro des Oberbürgermeisters Neues Rathaus Postfach 10 03 55 73726 Esslingen am Neckar Telefax 0711 / 3512 -3181
Verantwortlich: Pressereferent Roland Karpentier, Telefon 0711 / 3512 - 2732 oder 2570
E-Mail : roland.karpentier@esslingen.de oder buero.oberbuergermeister@esslingen.de
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