PressemitteilungNummer: 0418Datum: 10/09/2018

Stadt Esslingen beteiligt sich am Programm Stadtgefährten



Stadt Esslingen beteiligt sich am Programm Stadtgefährten-Fonds für Stadtmuseen der Kulturstiftung des Bundes

Projekttitel: "Viele Teile, eine Stadt"


Einstimmig grünes Licht zur Beteiligung der Stadt Esslingen am Neckar an dem Projekt Stadtgefährten-Fonds für Stadtmuseen der Kulturstiftung des Bundes gab am 8. Oktober der Esslinger Gemeinderat.

Die Städtischen Museen haben sich bei der Kulturstiftung des Bundes mit dem Projekt „Viele Teile, eine Stadt!“ beim Programm Stadtgefährten – Fonds für Stadtmuseen beworben. Die Fachjury der Kulturstiftung des Bundes hat sich für das Projektkonzept der Städtischen Museen Esslingen ausgesprochen und eine Fördersumme in Höhe von 150.000,- EUR bewilligt. Das Projekt beginnt im Oktober 2018 und läuft bis 30.06.2020. Im Kulturausschuss am 20. Juni 2018 wurde bereits unter Top 5 „Informationen über aktuelle Angelegenheiten“ darüber informiert.

Eine der Fördervoraussetzungen ist die Schaffung einer Projektleitungsstelle im Museum. Die Stelle konnte bereits, befristet auf die Projektlaufzeit, besetzt werden. Aufgrund des Projektstarts zum Oktober 2018 laufen die Projektvorbereitungen mit der Kulturstiftung des Bundes bereits. Die zugesagten Fördermittel der Kulturstiftung des Bundes werden zur vollständigen Deckung der Personalaufwendungen und teilweisen Deckung der Sachaufwendungen eingesetzt. Die darüber hinausgehende Finanzierung erfolgt aus dem Budget des Stadtmuseums für Sonderausstellungen sowie aus Drittmitteln, darunter eine Förderung des ZukunftsStiftung Heinz Weiler.

Das Projektkonzept sieht einen partizipativen Forschungsprozess mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadtteile mit ihren spezifischen Geschichten und Themen vor, die museal erschlossen und öffentlich präsentiert werden sollen. Für die Beteiligung in den Stadtteilen wurden unter anderem Gespräche mit mehreren Bürgerausschüssen geführt, die ihr großes Interesse an dem Projekt äußerten und sich zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aktiv in das Projekt einbringen möchten. Das Stadtmuseum im Gelben Haus soll sich über die Projektlaufzeit zu einem aktiven Diskussionsort der Stadtgesellschaft entwickeln und nachhaltig von dieser Positionierung profitieren. Die Ergebnisse des Projekts sollen in Form von Präsentationen in den Stadtteilen, einer Kabinettausstellung im Gelben Haus des Stadtmuseums sowie einer Onlineausstellung zugänglich gemacht werden.


gez. Roland Karpentier
Pressereferent

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