PressemitteilungNummer: 0389Datum: 09/15/2016

Wohnungen für Flüchtlinge in St. Bernhardt



Wohnungen für Flüchtlinge in St. Bernhardt - Hoffnungshäuser
Info-Veranstaltung der Stadt am 21. September

Am Mittwoch, den 21. September um 19.00 Uhr lädt die Stadtverwaltung Esslingen zu einer Informationsveranstaltung zum Bau der Hoffnungshäuser in St. Bernhardt ein. Die Veranstaltung wird in der Aula der Grundschule St. Bernhardt, Bernhard-Denzel-Weg 9 stattfinden. Das Haus, in denen Flüchtlinge und Einheimische unter einem Dach leben werden, entsteht in der Flandernstraße 148.

Die Stiftung Hoffnungsträger baut das Haus und hat dazu ein innovatives Konzept zur Integration entwickelt, das am 21. September vorgestellt wird. Gemeinsam mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und dem Architekturbüro andOffice hat die Stiftung eine zeitgemäße, preiswerte und zukunftsweisende Lösung für die Realisierung des Projektes „Hoffnungshäuser“ gefunden. Sie zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise, ihre Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit. Die Häuser sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu bauen.

Das Gebäude ist mit Gruppen- und Individualräumen ausgestattet, was den integrativen Ansatz fördert. Die Stadtverwaltung stellt ihr Integrationskonzept vor, welches die soziale Betreuung der Geflüchteten sicherstellt. Neben dem gemeinschaftlichem Wohnen sieht das Konzept unter anderem auch Angebote zur Sprachförderung, Ausbildung und Beschäftigung vor.

In einigen Stadtteilen sind integrative Aktivitäten bereits in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements eingebettet. Dies wird auch in St. Bernhardt angestrebt. Die genannten Bausteine tragen dazu bei, dass die neu nach Deutschland gekommenen Menschen schnell heimisch werden und ein eigenständiges Leben führen können. Der CVJM wird für die Integrationsarbeit eine sozialpädagogische Kraft einstellen und mit ansässigen Familien, die in dem Haus gemeinsam mit den geflüchteten Menschen wohnen, das Zusammenleben fördern.

Die Stadt Esslingen steht in der Verantwortung, anerkannte Flüchtlinge oder Geduldete, deren Anerkennungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, die jedoch nach zwei Jahren die vorläufige Unterbringung verlassen müssen, mit Wohnraum zu versorgen. Dieser Personenkreis kommt in die sogenannte Anschlussunterbringung. Dieses Jahr werden es ca. 550 Menschen sein, die in die Anschlussunterbringung kommen und bereits in Esslingen in einer vorläufigen Unterbringung leben.

Für Fragen steht die Stadt Esslingen am Neckar, Marion Koch unter Telefon 0711/3512 – 2203, zur Verfügung.



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