PressemitteilungNummer: 0437Datum: 10/14/2016

Bau der Hoffnungshäuser in St. Bernhardt gestartet


Bau der Hoffnungshäuser in St. Bernhardt gestartet

Gemeinsames Wohnen für Flüchtlinge und ansässige Bevölkerung

Am 21. September 2016 stellte die Esslinger Stadtverwaltung den geplanten Bau der Hoffnungshäuser in St. Bernhardt in einer Informationsveranstaltung vor. Inzwischen ist in der Flandernstraße 148 die Baugrube ausgehoben. Damit ist der Baustart für das zukünftige Haus erfolgt. Insgesamt 36 Personen, Flüchtlinge und Einheimische, werden dort unter einem Dach leben.

Die Stiftung Hoffnungsträger baut das Haus und hat dazu ein innovatives Konzept zur Integration entwickelt. Gemeinsam mit Partnern hat die Stiftung eine zeitgemäße, preiswerte und zukunftsweisende Lösung für die Realisierung des Projektes „Hoffnungshäuser“ gefunden. Sie zeichnen sich durch ihre modulare Bauweise, ihre Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit aus. Die jeweiligen Häuser sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu bauen.

Das Gebäude ist mit Gruppen- und Individualräumen ausgestattet, was den integrativen Ansatz fördert. Die Stadtverwaltung wird auf der Basis ihres Integrationskonzeptes die soziale Betreuung der Geflüchteten sicherstellen. Neben dem gemeinschaftlichen Wohnen sieht das Konzept unter anderem auch Angebote zur Sprachförderung, Ausbildung und Beschäftigung vor. In einigen Stadtteilen sind integrative Aktivitäten bereits in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements eingebettet. Dies wird auch in St. Bernhardt angestrebt. Die genannten Bausteine tragen dazu bei, dass die neu nach Deutschland gekommenen Menschen schnell heimisch werden und ein eigenständiges Leben führen können. Der CVJM wird für die Integrationsarbeit eine sozialpädagogische Kraft einstellen und mit ansässigen Familien, die in dem Haus gemeinsam mit den geflüchteten Menschen wohnen, das Zusammenleben fördern.

Die Stadt Esslingen steht in der Verantwortung, anerkannte Flüchtlinge oder Geduldete, deren Anerkennungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, die jedoch nach zwei Jahren die vorläufige Unterbringung verlassen müssen, mit Wohnraum zu versorgen. Dieser Personenkreis kommt in die Anschlussunterbringung (AU). Es besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an weiteren Wohnmöglichkeiten in der Anschlussunterbringung.


Die Leitstelle Wohnen beim Amt für Soziales und Sport koordiniert eingehende Angebote und berät Eigentümer zu den Mietkonditionen und Anmietverfahren der Stadt. Sie prüft die eingehenden Wohnungs- oder Gebäudeangebote auf deren Eignung und nimmt Kontakt zu den Eigentümern auf. Ansprechpartner ist hierfür Wolfgang Hüttner, (07 11) 35 12-26 30, wolfgang.huettner@esslingen.de

Gez. Roland Karpentier
Pressereferent

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Baustelle in der Flandernstraße
Foto: Roland Karpentier





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