PressemitteilungNummer: 0030Datum: 02/05/2019

Gemeinderat beschließt die Sanierung der Zollbergstraße


Gemeinderat beschließt die Sanierung der Zollbergstraße
Vollsperrung ab April für 5 Monate

Bereits im Jahr 2014 wurde festgestellt, dass es in zwei Bereichen der Zollbergstraße zu gravierenden Längsrissen im Asphalt kommt und die betroffenen Böschungsbereiche abrutschen werden. Im Jahr 2017 wurde die Hangrutschung in einem ersten Bauabschnitt (Einmündung Eichendorffstraße bis Einmündung Oberer Eisbergweg) mittels „Erdbetonstützscheiben“ gesichert, der 2. Bauabschnitt folgt 2019. Am 4. Februar gab dafür der Esslinger Gemeinderat grünes Licht. Im Zuge dieser Hangsicherung wird die Straße saniert, im zweiten Abschnitt wird zudem die Aufteilung des öffentlichen Straßenraumes angepasst. Die Arbeiten am 2. Bauabschnitt erfolgen im Bereich zwischen Gebäude 28/1 bis zum Ende der Kehre bei Gebäude 62 und starten im April.



Sanierungsbereich

Die Einteilung des Straßenquerschnittes ist nicht durchgängig verkehrssicher. „Die Parkplätze befinden sich an den Grundstücken, im Prinzip auf dem Gehweg. Somit bedurfte es einer planerischen Neugestaltung des Straßenraums, wobei ein Schwerpunkt auf die Radfahrer und Fußgänger gelegt wurde“ unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Mit Vertretern der Bürgerausschüsse Pliensauvorstadt, Zollberg und den Radverkehrsverbänden wurde ein Straßenentwurf erarbeitet. Im unteren Teil wird ein Parkstreifen direkt am Fahrbahnrand umgesetzt, dahinter ein 3 m breiter „Gehweg/Radfahrer frei“, auf der Hangseite werden die Parkplätze wie im Bestand belassen. Ab der Fußgängerquerung verringert sich der zur Verfügung stehende Straßenquerschnitt. Hier wird der Radfahrer auf einem eigenständigen Radweg geführt. Die Fußgänger nutzen den bestehenden Gehweg.

Die Abmessungen des Bohrgerätes für die Herstellung der Hangsicherung im Bereich der Kehre machen eine Vollsperrung der Zollbergstraße erforderlich. Wegen der Höhenausdehnung des Gerätes muss die Oberleitung im Bereich der Kehre samt Verspannungen abgebaut werden. Auch ist der Straßenquerschnitt zu schmal, um eine halbseitige Sperrung mit den erforderlichen Sicherheitsabständen umzusetzen. Aus diesen Gründen wird das gesamte Vorhaben unter Vollsperrung umgesetzt. Mit Beginn der Osterferien bis zum Ende der Sommerferien wird der Straßenabschnitt gesperrt und ca. fünf Monate saniert. „Die Synergieeffekte mit der Baustelle Vogelsangbrücke im Jahr 2019 sowie der Verschiebung der Vollsperrung Geiselbachstraße, vor allem aber der Zustand der Straße machen ein Aufschieben der Arbeiten nicht möglich“ erläutert Bürgermeister Wilfried Wallbrecht. Die Gesamtkosten werden mit rd. 1,3 Mio. Euro veranschlagt.

Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt großräumig über die B10/Adenauerbrücke und die Berkheimer Aufstiegsstraße. Die Radfahrer werden in der Pliensauvorstadt über die Spitalsteige und zwischen Friedhof und Kompostieranlage entlang umgeleitet. Die Erreichbarkeit der Gebäude im Bereich der Sanierung ist für Feuerwehr und Krankenwagen sichergestellt. Für Bewohner sind Stellplätze in den meisten Fällen erreichbar, es kann aber je nach Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen zu Behinderungen kommen. Für den ÖPNV wird für die Dauer der Vollsperrung ein Ersatzverkehr eingerichtet. Die Linien 113 und 118 werden über die Hohenheimer Straße aus westlicher Richtung weiterhin den Stadtteil Zollberg bedienen. Die Linien 119 und 120 werden über die L1192 umgeleitet. Die Verwaltung arbeitet gemeinsam mit den Busunternehmen GR Omnibus und SVE an einer Lösung die Anbindung des Zollbergs nach Ostfildern weiterhin zu ermöglichen.


Verkehrsführung während der Bauzeit

gez. Roland Karpentier
Pressereferent




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