PressemitteilungNummer: 0041Datum: 02/08/2019

Hochwacht-Stipendium 2019 vergeben


Hochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung in Esslingen zum zweiten Mal vergeben

Die freie Restauratorin Friederike Fischer aus Schwäbisch Gmünd erhält das Hochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung Esslingen 2019. Zum zweiten Mal vergibt die Stadt Esslingen gemeinsam mit der ZukunftsStiftung Heinz Weiler das Stipendium. Eine Fachjury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der ZukunftsStiftung Heinz Weiler, des Stadtarchivs der Stadt Esslingen am Neckar, der Unteren Denkmalschutzbehörde, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie einem externen Fachmann aus dem universitären Bereich hat die Stipendiatin im Januar einstimmig gewählt.

In ihrem Forschungsprojekt widmet sich Friederike Fischer der Katalogisierung von Wand- und Dekorationsmalereien in den Esslinger Sakralbauten. Ausgangspunkt dafür bildet das gut erhaltene mittelalterliche Wandgemälde in der Frauenkirche mit einer Szene aus dem Leben des Heiligen Alexius von ca. 1335, das sich an der nördlichen Chorwand der Frauenkirche hinter dem hölzernen Chorgestühl befindet.
„Frau Fischers Projektskizze stellt eine kluge Verbindung zwischen verschiedenen Orten der Stadt her und ist geeignet, die Grundlage für ein wichtiges Forschungsprojekt in Esslingen zu schaffen“, begründete Kulturamtsleiter Benedikt Stegmayer die Entscheidung der Fachjury. Die Jury bewertet die Erfassung und wissenschaftliche Erforschung der Wandmalereien in Esslingen als Forschungslücke der Esslinger Bau- und Kunstforschung, die nun geschlossen werden könnte.

Die Stadt Esslingen hat mit dem von Kulturamt und ZukunftsStiftung Heinz Weiler konzipierten Stipendium zu bauhistorischer Forschung ein deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal. Das Wohn- und Arbeitsstipendium in der Hochwacht der Esslinger Burg läuft über die Sommermonate von Mai bis Oktober 2019 und umfasst neben der freien Nutzung der Hochwacht einen Unterhaltszuschuss von 1.500 € monatlich. Inhaltlich begleitet wird die Stipendiatin oder der Stipendiat durch das Landesamt für Denkmalpflege sowie durch die städtischen Einrichtungen, die für die (Bau-)Geschichte der Stadt zuständig sind. Während der Laufzeit des Stipendiums sind die Forscher in die Kulturszene Esslingens eingebunden und erhalten die Möglichkeit, den Arbeitsfortschritt sowie das abgeschlossene Forschungsprojekt zu präsentieren.

Weitere Informationen unter
https://www.zukunftsstiftung.de/hochwacht-stipendium
https://www.zukunftsstiftung.de/stipendiaten

Hochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung Esslingen_Informationen.pdfHochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung Esslingen_Informationen.pdf

Katharina Löthe
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