PressemitteilungNummer: 0533Datum: 12/21/2017

RadKULTUR für Esslingen


Esslingen erhält Förderung für Initiative RadKULTUR

Ab 2018 erhält die Stadt Esslingen am Neckar eine Förderung im Rahmen der Initiative RadKULTUR des Landes Baden-Württemberg um den Ausbau des Radverkehrs zu unterstützen.

Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) erhält die Stadt Esslingen am Neckar ab 2018 eine Förderung im Rahmen der Initiative RadKULTUR. Die Initiative RadKULTUR wurde 2012 vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Freude am Radfahren erlebbar zu machen und das Rad als alltagstaugliches, praktisches Verkehrsmittel zu stärken. Mit attraktiven Veranstaltungen, Kampagnen und Service-Angeboten wird die Initiative RadKULTUR die Stadt Esslingen dabei unterstützen, vor Ort eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur zu stärken und den Ausbau der Infrastruktur durch eine positive und motivierende Kommunikation zu begleiten. Über einen Zeitraum von 2 Jahren erhält die Stadt ca. 100.000 € Fördergelder.

"Im Blick auf unsere ambitionierten Esslinger Klimaschutzziele bis 2020 und zur gezielten Förderung emissionsfreier Mobilität strebt die Stadt Esslingen an, den Anteil an Radfahrern, Fußgängern und ÖPNV-Nutzern deutlich zu erhöhen", betont Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. „Bis 2025 wollen wir unseren Radverkehrsanteil auf ca. 15 % verdoppeln“ erklärt OB Zieger. „Mit seiner hügeligen Topographie war das Radfahren in Esslingen bisher anspruchsvoll und viele Stadtteile nur für sportliche RadlerInnen gut zu erreichen. Das hat sich mit der Entwicklung von Fahrrädern mit Elektrounterstützung geändert", so der OB. "Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, ist Esslingen dabei, die Infrastruktur für Radfahrer zügig auszubauen“, so OB Zieger.

Zu den für 2018 bereits fest stehenden Aktionen gehören unter anderem eine Neu-Auflage des Fahrrad-Veranstaltungsprogramms, das STADTRADELN vom 1.-21. Mai sowie die Radsternfahrt am 10. Juni. Zudem soll mit einer Kampagne auf den beim Überholen von Radfahrern vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,50 m aufmerksam gemacht und für mehr gegenseitige Toleranz der Verkehrsteilnehmer geworben werden.

gez. Roland Karpentier

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