PressemitteilungNummer: 0368Datum: 08/22/2016

Hoffnungshäuser - Wohnen für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung


Hoffnungshäuser - Wohnen für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung

Die Stadtverwaltung Esslingen lädt am Dienstag, den 13. September um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Bau der Hoffnungshäuser in Berkheim ein. Die Veranstaltung wird im Kleinen Saal der Osterfeldhalle stattfinden. Die Häuser, in denen Flüchtlinge und Einheimische unter einem Dach gemeinsam leben werden, entstehen in der Brühlstraße und dem Rohrackerweg.

Die Stiftung Hoffnungsträger baut die Häuser und hat dazu ein innovatives Konzept zur Integration entwickelt, das am 13. September vorgestellt wird. Gemeinsam mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und dem Architekturbüro andOffice hat die Stiftung eine zeitgemäße, preiswerte und zukunftsweisende Lösung für die Realisierung der „Hoffnungshäuser“ gefunden. Sie zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise, ihre Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit. Die Häuser sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu bauen.

Die Gebäude sind mit Gruppen- und Individualräumen ausgestattet, was den integrativen Ansatz fördert. Die Stadtverwaltung stellt ihr Integrationskonzept vor, welches die soziale Betreuung der Geflüchteten sicherstellt. Sozialbürgermeister Dr. Raab betont, dass „die soziale Betreuung neben dem Wohnen Kernelement einer erfolgreichen Integration ist.“ Neben dem integrativen Wohnen von Flüchtlingen und Einheimischen sieht das Konzept unter anderem auch Angebote zur Sprachförderung, Ausbildung und Beschäftigung vor.

In einigen Stadtteilen sind integrative Aktivitäten bereits in ein breites lokales Netzwerk ehrenamtlichen Engagements eingebettet. Dies wird auch in Berkheim angestrebt. Die genannten Bausteine tragen dazu bei, dass die neu nach Deutschland gekommenen Menschen schnell heimisch werden und ein eigenständiges Leben führen können. Der CVJM wird für die Integrationsarbeit eine sozialpädagogische Kraft einstellen und mit ansässigen Familien, die in den Häusern gemeinsam mit den geflüchteten Menschen wohnen, das Zusammenleben fördern.

Die Stadt Esslingen steht in der Verantwortung, anerkannte Flüchtlinge oder Geduldete, deren Anerkennungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, die jedoch nach zwei Jahren die vorläufige Unterbringung verlassen müssen, mit Wohnraum zu versorgen. Dieser Personenkreis kommt in die sogenannte Anschlussunterbringung. Dieses Jahr werden es ca. 550 Menschen sein die in die Anschlussunterbringung kommen und bereits in Esslingen in einer vorläufigen Unterbringung leben.


Für Fragen steht die Stadt Esslingen am Neckar, Marion Koch, Telefon 0711/3512 – 2203, zur Verfügung.



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