PressemitteilungNummer: 0930Datum: 11/12/2020

Stadt Esslingen baut im Sportpark Weil zwei Freiluft-Sporthallen
Bund und Land fördern die Freilufthallen mit 90 % der Kosten



Stadt Esslingen baut zwei Freiluft-Sporthallen

Die Stadt Esslingen am Neckar wird im Sportpark Weil zwei innovative Freiluft-Sporthallen als barrierefreie Multifunktions-Fläche erstellen. Land und Bund fördern diese zwei Freiluft-Sporthallen im Sportpark Weil mit 712.000 Euro. Das entspricht 90% der Gesamtkosten.

Die wichtige Investition in die Sportinfrastruktur eröffnet im Projekt Sportpark Weil verschiedensten Nutzergruppen im Stadtteil die Möglichkeit Sport zu treiben oder bewegungsaktiv zu sein. Konzeptionell sieht das Nutzungskonzept eine gemischte Belegung vor: Diese beinhaltet Nutzungszeiten für „freie“ Nutzung von Einwohner*innen des Quartiers, für soziale Einrichtungen aus dem Sanierungsgebiet, für den organsierten Sport  sowie für externe zahlende Nutzer*innen. „Die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration ist eines der zentralen Ziele der Stadt Esslingen“, erklärt Sozial- und Sportbürgermeister Yalcin Bayraktar und sieht in den beiden Freiluft-Sporthallen dazu vielfältige Ansatzmöglichkeiten.

Insgesamt fördert die Landesregierung in diesem Jahr die Sanierung von 34 kommunalen Sportstätten mit 22,4 Millionen Euro. Voraussetzung ist, dass die Sporteinrichtungen in einem städtebaulichen Erneuerungsgebiet liegen oder diesem dienen. Bis zum Ende der Antragsfrist gingen beim Wirtschaftsministerium insgesamt 143 Anträge der Städte und Gemeinden im Land ein. Das Programm ist vielfach überzeichnet.

„Der positive Förderbescheid unterstreicht die Qualität des Esslinger Projektes und die sozial- und sportpolitische Bedeutung für die Esslinger Sportlandschaft“, unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger und ergänzt: „Gerade in haushaltswirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten tut eine solche Förderung sehr gut.“

Der Komplex der Freiluft-Sporthallen in den Maßen zu je 30x15m  verfolgt ein wirtschaftlich nachhaltiges Konzept mit einer technisch hochwertigen Ausführung. Diesen Anspruch erfüllen die Hallen zum einen durch ihre intelligente Modulbauweise und zum anderen durch die Reduktion auf wenige Hallentypen. Auf diese Weise betragen die Anschaffungskosten nur ca. 10% im Vergleich zu bestehenden Hallenkonzepten. Zur hohen Wirtschaftlichkeit tragen außerdem der geringe Flächenbedarf und die kurze Bauzeit der Anlagen bei. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch ihre hohe Energieeffizienz und Pflegeleichtigkeit aus.

Hintergrund:

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau bezuschusst im Rahmen des neu aufgelegten Bund-Länder-Investitionspakts Sportstätten (IVS,) die städtebauliche Maßnahme zum Bau eines Gesamtkomplexes von zwei innovativen Freiluft-Sporthallen mit 712.000 EUR. Somit trägt Bund und Land 90% der zuwendungsfähigen Kosten des Bauvorhabens.

Im Rahmen der Städtebauförderung hat der Investitionspakt Sportstätten das Ziel, Einrichtungen der Sportinfrastruktur umfassend so zu qualifizieren, dass sie als Teil der sozialen Infrastruktur zu Orten der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier werden.

Die Stadt Esslingen am Neckar investiert in das Sanierungsgebiet der "Soziale Stadt Mettingen-West, Brühl, Weil, um den städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteil zu verbessern. Die städtebaulichen Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es, vor allem lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

gez. Roland Karpentier

Pressesprecher


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