PressemitteilungNummer: 0127Datum: 03/20/2013

Schiebel begrüßt Vorschläge - Verbesserungen für den ÖPNV werden geprüft


Schiebel begrüßt Vorschläge

Verbesserungen für den ÖPNV werden geprüft

„Anregungen, den Stadtverkehr zu verbessern, sind immer willkommen“, begrüßt der für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Stadt Esslingen zuständige Bürgermeister Bertram Schiebel eine Initiative des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Deshalb habe der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) im Januar Betroffene eingeladen, um deren Bedürfnisse und Vorschläge zu erheben. Die Anregungen in dieser Anhörung würden ebenso wie die des VCD von einer Projektgruppe aus Verkehrsplaner, SVE und privaten Busunternehmen unter der Leitung des Betriebsleiters des SVE Harald Boog geprüft. Es sei vorgesehen, in einem weiteren Termin die Vorschläge und die Stellungnahme der Fachleute vorzustellen und zu diskutieren, so Schiebel weiter. Am Ende entscheidet der Werksausschuss des Gemeinderats.

„Der neue zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wird das Herzstück unseres ÖPNV“, betont Schiebel. Umsteigen werde erheblich bequemer: Die Wege werden kürzer, die Wartezeiten geringer und durch das Dach trocken und sauber. Der Komfort erhöhe sich weiter durch die Merkbarkeit fester Abfahrtszeiten bei den Bussen (integraler Taktverkehr) und aktuelle Informationen über Ankunfts- und Abfahrtszeiten. Doch damit seien auch Fixpunkte gesetzt, so die Fachleute. Fahrplanerweiterungen und -änderungen müssten sich in ein komplexes System einfügen. Beschränkungen ergeben sich zudem aus dem zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen. Derzeit gibt die Stadt Esslingen 4,5 Mio. Euro direkt und über Landkreis oder Region insgesamt über 11 Mio. Euro für den ÖPNV aus, legt Bertram Schiebel auch in seiner Funktion als Finanzbürgermeister der Stadt dar.

Dennoch macht der Bürgermeister Mut auf einige Verbesserungen. Die Vorschläge des VCD zu einer Verlängerung der Linie 118 nach Berkheim und die Führung der Linie 122 über Zollberg West basierten auf alten Überlegungen des SVE. Werkleiter Pandion ist beauftragt, ein umsetzbares Konzept für eine Trolley-Hybrid-Bus-Linie über den Zollberg nach Berkheim zu erarbeiten. Wenig Hoffnung besteht allerdings für einen Ausbau der Linie 138. In der Vergangenheit habe ein Gutachten die Sinnhaftigkeit von sogenannten Tangentiallinien untersucht und als unwirtschaftlich verworfen. Übrig geblieben seien mit den Linien 132 und 138 zwei Schulbuslinien. Der Bürgermeister wirbt hier um Verständnis, dass die Belange der Esslinger Schulen Vorrang hätten.




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