PressemitteilungNummer: 0337Datum: 08/20/2018

Esslinger Bürgerausschüsse und Stadtmuseum im Gelben Haus sind „Stadtgefährten“!


Esslinger Bürgerausschüsse und Stadtmuseum im Gelben Haus sind „Stadtgefährten“!

Das gemeinsame Projekt „Viele Teile, eine Stadt!“ der Städtischen Museen Esslingen und der Bürgerausschüsse wird im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert

Mit dem Fonds „Stadtgefährten“ fördert die Kulturstiftung des Bundes kommunale Museen mit orts- oder regionalgeschichtlichem Schwerpunkt mit einer Fördersumme von bis zu 150.000 Euro. Christian Rilling, stellvertretender Leiter der Städtischen Museen Esslingen, reichte in Zusammenarbeit mit den Bürgerausschüssen und dem Kulturamt für die dritte und letzte Förderrunde einen Projektentwurf ein. „Wir wollen dabei den Blick einmal ganz bewusst nicht auf die historische Reichs- und Industriestadt, sondern auf die vielen Stadtteile werfen, die zusammen die Stadt Esslingen am Neckar sind“, meint der Esslinger Museumsvize zu seinem Projektvorschlag. Diese Idee fand auch die Zustimmung der Kulturstiftung, deren Jury im Mai dem Esslinger Projekt den Zuschlag gab.

Mit den Bürgerausschüssen als Projektpartnern wollen die Städtischen Museen interessierte Bürger*innen ansprechen, die gemeinsam historische, gegenwärtige aber auch zukünftige Themen der Stadtteile in den Bürgerausschussbezirken und ihren Bezug zur Gesamtstadt beleuchten wollen. Kulturamtsleiter Benedikt Stegmayer freute sich gemeinsam mit den Museumsmitarbeiter*innen über die Entscheidung der Kulturstiftung: „Mit den „Stadtgefährten“ können wir ein umfangreiches und identitätsstiftendes Projekt der Städtischen Museen in den Stadtteilen durchführen. Dass die Bürgerausschüsse als starke Partner Teil des Projekts sind, ist dabei für mich besonders erfreulich.“

„Es gibt in jedem der zwölf Esslinger Stadtteile Besonderheiten zu erforschen, auf die bisher kein großes Augenmerk gelegt wurde oder auch noch ganz neue Dinge zu entdecken, von welchen bislang womöglich noch niemand wusste. Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Projekt die Stadtteilidentität fördert und mit seinen Ergebnissen der gesamten Esslinger Bürgerschaft neue Horizonte eröffnen kann“, so Christoph Rist, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Bürgerausschüsse.

Die Esslinger Bürger*innen werden unter Einbeziehung und Vermittlung der Bürgerausschüsse im Zuge des Projekts selbst historisch und gesellschaftlich relevante und für die teilnehmenden Stadtteile spezifische Themen identifizieren und erforschen. In den Stadtbezirken werden hierzu Projektgruppen aus interessierten Mitbürgern gebildet, die auf eine historische, politische und kulturelle „Forschungsreise“ durch die Geschichte Esslingens gehen sollen. Alle Bürger*innen sind dazu eingeladen. Die Ergebnisse der Forschungen werden dann im Sommer 2020 in den Stadtteilen, dem Stadtmuseum im Gelben Haus und als Online-Ausstellung präsentiert.

Dank der Förderung der Kulturstiftung des Bundes können die Städtischen Museen für dieses Projekt eigens eine Mitarbeiterin einstellen, die das Projekt koordiniert, Hilfestellungen gibt und für Fragen der Teilnehmer*innen zur Verfügung steht. Julia Opitz, die aktuell noch als wissenschaftliche Volontärin bei den Städtischen Museen Esslingen beschäftigt ist, konnte für diese Aufgabe gewonnen werden: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die Ideen der Esslinger Bürgerinnen und Bürger und bin schon gespannt, wohin uns die Reise durch Esslingen und seine Stadtteile führen wird.“ Der Startschuss für das Projekt fällt am 1.10.2018.



Christian Rilling
Städtische Museen Esslingen
Hafenmarkt 7
73728 Esslingen am Neckar
www.museen-esslingen.de


Für die Medien:
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