Redemanuskript

Thema / Anlass:Verleihung Theodor-Haecker-Preis
Datum:07/22/2007
Zeit:11:00 AM
Ort:Neckar Forum
Redner:OB Dr. Zieger


Es gilt das gesprochen Wort!
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Verleihung des Theodor-Haecker-Preises an Judith Galarza am 22. Juli 2007, 11 Uhr im Neckar Forum Esslingen



Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

genau vor 60 Jahren erschienen posthum – auch auf Betreiben des früheren Esslinger Bundestagsabgeordneten Thomas Ruf – die Tag- und Nachtbücher Theodor Haeckers. Die Notate Haeckers zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen der inneren Emigration deutscher Intellektueller gegen das Unrechtsregime der Nationalsozialisten.

Diese während seines Schreibverbots zwischen 1939 und 1945 notierten Reflexionen Haeckers hatten einen nachhaltigen Einfluss auf den Kreis der Weißen Rose, insbesondere Hans und Sophie Scholl. Die Argumentation Hans Scholls im ersten Flugblatt nimmt direkt die Gedanken Haeckers auf und Sophie Scholl schildert in einer Mitteilung an Fritz Hartnagel vom Februar 1943 den Eindruck Haeckers auf die Studentin: „Seine Worte fallen langsam wie Tropfen, die man schon vorher sich ansammeln sieht, und die in diese Erwartung hinein mit ganz besonderem Gewicht fallen“

Die scharfen Analysen Haeckers gegen den nationalsozialistischen Ungeist waren den jungen Aktivisten Leitmotiv und Sophies Schwester, Inge Scholl-Aichler, hat Haecker deshalb als einen „geistigen Vater des Widerstands“ bezeichnet.

Angesichts der Gräuel des Krieges und der Barbarei der „deutschen Herrschaftsreligion“ stellte Haecker die Frage nach der individuellen Verantwortung, nach Menschenwürde und nach den moralischen Voraussetzungen humanen Denkens. Fanatismus und Despotentum hat er scharf und in jeder Form verurteilt, aber gleichzeitig die Wachsamkeit jedes Einzelnen gefordert, sich Unrecht entgegen zu stellen. Heinrich Böll hat Haeckers Frage „Wo warst du, Adam?“ als Titel eines Romans gewählt. Es ist Haeckers vorwurfsvolle Frage gegen das Wegschauen, gegen Ignoranz und Mitläufertum. Gleichwohl Haecker selbst kein Aktivist war, gab er mit seinen Überlegungen und seinem moralischen Anspruch das Vorbild für die Geschwister Scholl und jene, die sich gegen die nationalsozialistische Menschenverachtung und Tyrannei auflehnten. Er war – so die Würdigung von T.S. Eliot am Eingang des Friedhofs von Ustersbach, wo Haecker begaben liegt – „ein wahrhaft großer Mensch, Gelehrter, Denker und Dichter zugleich.“

Theodor Haecker hatte seine Kindheit und Jugend in Esslingen verbracht und war sein Leben lang beim Esslinger J.F.Schreiber-Verlag beschäftigt.

Gerne würde ich heute Gerhard Schreiber und seine Frau Hildegard begrüßen. Doch Gerhard Schreiber ist am vergangenen Montag verstorben. Gerhard Schreiber hat mit der J.F.Schreiber-Stiftung der Stadt Esslingen ein unschätzbares kulturelles Gut überlassen, das seinen Ausdruck in unseren beiden Schreiber-Museen im Salemer Pfleghof und im Schwörhaus findet. In der Dauerausstellung ist auch die Arbeit Theodor Haeckers gewürdigt, denn Haecker war ein enger Freund der Familie Schreiber. Gerhard Schreiber war selbst Träger der Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis 1999. Gerhard Schreiber war es, der – in Einklang mit dem damaligen Ersten Bürgermeister Udo Goldmann und unserem Kulturreferenten Dr. Peter Kastner – auf die Erinnerung an Theodor Haecker hingewiesen hat und insofern ein Mitinitiator des Preises und der neuerlichen Aufmerksamkeit gegenüber Haecker war. Gerhard Schreiber und seiner Frau Hildegard war der Haecker-Preis immer ein besonderes Anliegen. Gerhard Schreiber wird seine letzte Ruhestätte in einem städtischen Ehrengrab finden und wir werden das Andenken an ihn in Anerkennung seiner Verdienste wahren und uns seiner in Würde und Dankbarkeit erinnern.

Zum 50. Todestag Theodor Haeckers 1995 hat der Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar den „Thedor-Haecker-Preis für politischen Mut und Aufrichtigkeit“ in Erinnerung an eine leidvolle Vergangenheit und als Mahnung für eine schwierige Gegenwart beschlossen. Mit ihm werden Personen ausgezeichnet, die sich in vorbildlicher und herausragender Weise um Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit bemüht haben. Der erste Preisträger war im Jahre 1995 der russische Menschenrechtler Sergej Kowaljow, ihm folgte 1997 Jehan Sadat. 1999 wurde die algerische Journalistin Salima Ghezali mit dem Preis ausgezeichnet. Eine außerordentliche Preisverleihung ging im Jahre 2000 an den weißrussischen Oppositionellen Viktor Gontschar. 2001 wurde der Preis an die Serbin Vesna Pesic verliehen für ihren Widerstand gegen das Regime von Milosevic. Laurien Ntezimana erhielt den Preis im Jahre 2003 für seinen Einsatz gegen den Völkermord in Ruanda. Vor zwei Jahren wurde Eren Keskin mit dem Preis ausgezeichnet für ihr unermüdliches und gefahrvolles Eintreten um die Menschenrechte in der Türkei.

Heute ehren wir eine Frau, die mit großem persönlichem Einsatz gegen die Verschleppung und Ermordung, Folter und Vergewaltigung unschuldiger Menschen kämpft. Sie setzt sich mutig für die Aufklärung von Morden ein, die an der mexikanischen Grenze zu den USA an Frauen begangen wurden und deren Spuren bis in die Spitzen von Politik, Polizei und Drogenhandel führen. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Weltöffentlichkeit nicht nur von den Verbrechen an der mexikanischen Grenze erfuhr, sondern auch die Völkergemeinschaft der UNO sich dem Schutz aller Personen vor dem unfreiwilligen und gewaltsamen Verschwinden verpflichtet hat.

Mit der Vergabe des Theodor-Haecker-Preises an Judith Galarza hat der Gemeinderat der Stadt Esslingen bewusst auf die Situation von Menschen aufmerksam machen wollen, die aus Macht- und Geldgier, sexuellem Chauvinismus oder aus politischen Motiven in den Ländern dieser Erde entführt, vergewaltigt, gefoltert und ermordet werden.

Sehr geehrte Frau Galarza, ich begrüße Sie im Namen der gesamten Bürgerschaft ganz herzlich in unserer Stadt.

Es freut mich sehr, dass viele Menschen, die Ihr Anliegen teilen, zur Preisverleihung gekommen sind. Ich begrüße die Vertreterinnen und Vertreter jener Organisationen, die sich mit Ihnen gegen die Unmenschlichkeit der Verschleppung wenden. Lassen Sie mich an dieser Stelle Amnesty International, Terre des Femmes und FEDEFAM nennen.

Michael Castritius hat freundlicherweise die Laudatio für Judith Galarza übernommen. Er ist ein profunder Kenner der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Mittel- und Südamerika. Nach einigen Jahren freier Mitarbeit als Reporter, Moderator und Redakteur bei Hörfunksendern der ARD und bei Deutsche Welle TV ist Castritius seit 2005 Korrespondent in Mexiko-City, zuständig für den gesamten mittelamerikanischen Bereich, die Karibik und Venezuela. In packenden Reportagen berichtet er z.B. über Migrationsbewegungen in Mexiko oder die Schlepper und ihre Opfer an der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Lieber Herr Castritius, mit großer Freude heiße ich auch Sie herzlich in Esslingen willkommen und danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, heute zu uns zu sprechen.

Für die musikalische Gestaltung bedanke ich mich bei Ulrich Hermann, Ann-Katrin Zimmermann, Detlef Reikow und
Lucia Flores – dem Fagott-Quartett unserer Städtischen Musikschule.

Es ist mir eine besondere Ehre, unter uns Sinaida Gontschar zu begrüßen. Sie ist die Ehefrau von Viktor Gontschar, für den sie stellvertretend den Theodor-Haecker-Preis im Jahre 2000 entgegen genommen hat. In Opposition zum System in Belarus ist Viktor Gontschar verschleppt worden und bis heute verschollen. Liebe Sinaida Gontschar, seien sie dessen vergewissert, dass die Esslinger Bürgerschaft in großer Verbundenheit zu Ihnen und dem Freund der Stadt, ihrem Mann, steht und weiterhin aufmerksam die Situation in Weißrussland verfolgen und für Demokratisierung eintreten wird.

Sehr geehrte Damen und Herren, Herr Bundespräsident Köhler hat sich in einem Schreiben an mich gewandt. In seinem Brief beglückwünscht er die Stadt Esslingen zu ihrer glücklichen Hand bei der Wahl der Preisträgerin. Der Bundespräsident hat mich gebeten, Ihnen die besten Grüße zu übermitteln und Sie, sehr geehrte Frau Galarza, in Deutschland willkommen zu heißen und zum Theodor-Haecker-Preis zu beglückwünschen. Grüße, meine Damen und Herren und verehrte Preisträgerin, darf ich Ihnen auch übermitteln von der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel, und dem Minister des Auswärtigen Amtes, Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Einen Gruß an Sie alle, meine Damen und Herren, mit einer freudigen Erinnerung an Esslingen und der Gratulation an die Preisträgerin hat Vesna Pesic, Preisträgerin des Jahres 2001, Vorsitzende der Bürgerallianz Serbiens, jetzige Parlamentarierin und frühere Botschafterin Serbiens in Mexiko übermittelt. Viele Grüße darf ich Ihnen auch von Laurien Ntezimana, dem ruandischen Preisträger von 2005, überbringen.

Mit großer Freude begrüße ich unter uns Herrn Alsonso Arreaga, der Frau Anacelia Pérez Charles, die Generalkonsulin von Mexiko aus Frankfurt, vertritt sowie Frau Luz Marina Cuntz und die Delegation vom mexikanischen Honorarkonsulat in Stuttgart.

Herzlich willkommen heiße ich unsere Bundestagsabgeordneten Markus Grübel und Karin Roth, den Tübinger Bundestagsabgeordneten Winfried Hermann, die Landtagsvizepräsidenten und Landtagsabgeordneten Christa Vossschulte und Wolfgang Drexler sowie die Mitglieder des Kreistags und des Esslinger Gemeinderates. Ich heiße die Oberbürgermeister und Bürgermeister aus der Stadt und der Region willkommen und begrüße die Vertreter der Kirchen.

Ich begrüße sehr herzlich die Nachfahren und Verwandten Theodor Haeckers sowie deren Angehörige. Herzlich willkommen Frau Ilse Haecker, Frau Ursula Kranz, Herr Johannes Haecker. Auch den Besuch aus Ustersbach, wo Theodor Haecker die letzten Jahre seines Lebens verbracht hat, Frau Stumböck, heiße ich herzlich willkommen.

Ein Gruß gilt den Vertreterinnen und Vertretern von Presse, Funk und Fernsehen und ich bedanke mich, dass Sie mit Ihrer Berichterstattung die Arbeit unserer Preisträgerin und das Anliegen des zu vergebenden Preises fördern. Als Beispiel möchte ich nur auf die erneute Ausrichtung des EZ-Forums mit der Preisträgerin und dem Laudator am heutigen Abend verweisen.

Besonders freue ich mich über die große Akzeptanz und Resonanz, die der Theodor-Haecker-Preis bei der Bevölkerung gefunden hat. Ihre Anwesenheit bezeugt das große Interesse an dem Preis und die Verbundenheit mit dem Ziel von Frieden und Achtung der Menschenrechte.

Verleihung der Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis durch OB Dr. Zieger

Der Gemeinderat hat 1995 auch die Vergabe einer Theodor-Haecker-Ehrengabe an solche Personen beschlossen, die sich in besonderer Weise um das Leben und Werk Theodor Haeckers verdient gemacht haben. Erste Empfänger der Ehrengabe waren Professor Siefken für seine wissenschaftliche Arbeit und Prälat Hanssler für seine Betonung der Bedeutung des Werkes von Haecker. 1997 wurde Thomas Ruf posthum geehrt für das Eintreten um das Werk Theodor Haeckers. 1999 wurde Gerhard Schreiber mit der Ehrengabe ausgezeichnet für seine Verdienste, das Werk Theodor Haeckers nachdrücklich wieder bekannt gemacht zu haben.

Bei der Preisverleihung im Jahre 2001 hatte sich der Kulturauschuss des Gemeinderates für eine ganz junge Preisträgerin der Ehrengabe entschieden. Sarah Stocker erhielt die Ehrengabe für ihre erschütternde Erzählung „Ich verreise“ über die Deportation eines jüdischen Mädchens. Ich freue mich, dass Sarah Stocker unter uns weilt. Im Jahre 2003 wurde Frau Dr. Hildegard Vieregg für ihre wissenschaftliche Arbeit über Theodor Haecker und die Weiße Rose ausgezeichnet, im Jahre 2005 Frau Barbara Schüler für ihre Arbeiten über die Geschwister Scholl.

Die Richtlinien für die Ehrengabe sehen ausdrücklich vor, dass die Ehrung auch für Gruppen und Jugendliche, die das Thema "Radikalismus und Gewalt" in besonders auffallender Weise behandelt haben, verliehen werden kann.

In diesem Jahr erhält erstmals eine Gruppe die Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis. Ich freue mich sehr darüber, dass der Kulturausschuss dem Fanprojekt „Rote Karte gegen Rassismus“ des SV Babelsberg 03 diese Ehrengabe zugesprochen hat. Gewürdigt wird das Fan-Projekt als ein herausragendes Beispiel gelungener Arbeit mit Jugendlichen gegen Gewalt, Rassismus und neonazistische Tendenzen.

Im Fan-Projekt Babelsberg 03 wird ein systematischer sozialpädagogischer Ansatz umgesetzt, der am Alltagserleben jugendlicher Fußballfans ansetzt. Ziel ist die Entwicklung einer liberalen Fankultur, die sich auch gegen Rassismus und rechtsradikale Tendenzen wendet. Mittelpunkt der Arbeit unter
dem Sozialarbeiter Gregor Voehse beim Diakonischen Werk Potsdam ist der Fanladen, der für jugendliche Fans ab 13 eine wichtige Rolle als Begegnungszentrum für gemeinsame Aktivitäten darstellt.

Das Fanprojekt Babelsberg 03 und seine herausragende Arbeit wurde erst kürzlich vom Südafrikanischen Fußballverband besucht, da es auch Modellcharakter für die Fanbetreuung während der Fußballweltmeisterschaft 2010 haben könnte. Ich begrüße ganz herzlich Jugendliche aus Babelsberg und Herrn Gregor Voehse, die ich zu mir bitten darf.


Sehr geehrter Herr Voehse, liebe Mitglieder des Fanprojekts Babelsberg, es freut mich sehr, dass Ihnen die Ehrengabe zum Theodor-Haecker-Preis zuerkannt wird. Ich gratuliere Ihnen und darf die Verleihungsurkunde verlesen.


Die Mittel für die Ehrengabe werden für die Anstellung einer Praktikantin eingesetzt werden, die vor allem die wachsende Anzahl weiblicher Fans betreuen wird.

Auf das Leben und Werk Theodor Haeckers werde ich nicht weiter eingehen. Der Preis, die Veröffentlichung im Stadtarchiv zum 50. Todestag sowie die Neuedition von Werken Haeckers, auch die Zunahme an Publikationen haben dazu geführt, dass sein Name an Bekanntheit gewonnen hat.

Der heutige Tag steht vor allem im Zeichen der Würdigung der Trägerin des Preises, der nach Haecker benannt wurde.

Ich darf Sie, sehr geehrter Herr Castritius, nun bitten, die Laudatio auf Judith Galarza zu halten.



Verleihung des Theodor-Haecker-Preises an Judith Galarza durch OB Dr. Zieger

Sehr geehrter Herr Castritius, vielen Dank für Ihre Worte zur Person und zum Engagement von Judith Galarza, die uns den Hintergrund des Wirkens unserer Preisträgerin in eindrucksvoller Weise vor Augen geführt haben.

Verehrte Frau Galarza, der Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar hat Sie aus einer Vielzahl von Vorschlägen zur Trägerin des Theodor-Haecker-Preises für politischen Mut und Aufrichtigkeit 2007 ernannt. Die Entscheidung wurde begründet mit Ihrem Einsatz für die Rechte der Frauen in Mexiko und die Menschenrechte in Südamerika und ihr besonderes Engagement gegen das gewaltsame Verschleppen und Verschwinden von Menschen.

Wir hoffen mit Ihnen, dass Ihr mutiges und beispielhaftes Engagement aufmerksam macht auf die nicht hinzunehmende Situation für Menschen, die gewaltsam verschleppt und gequält werden und dass dieses Engagement auch die Hoffnung eröffnet auf dem Weg in eine Welt, in der derartige Vorkommnisse nicht nur geächtet, sondern auch durch die Völkergemeinschaft verhindert werden.

Die Vergabe des Theodor-Haecker-Preises an Sie ist auch Ausdruck dieser Hoffnung, erfordert von uns aber auch die Verpflichtung, selbst tätig zu werden und sich offensiv gegen jede Form der Unmenschlichkeit und des Chauvinismus zu wenden.

Sehr geehrte Frau Galarza, ich freue mich sehr, Ihnen im Namen der Stadt Esslingen am Neckar, den Theodor-Haecker für politischen Mut und Aufrichtigkeit 2007 verleihen zu dürfen. Ich darf Sie zu mir aufs Podium bitten.





Schluss und Eintrag ins Goldene Buch

Verehrte Frau Galarza, ich danke nochmals für Ihr Kommen und Ihre beeindruckenden und engagierten Worte. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Sehr verehrte Damen und Herren, möglicherweise möchten Sie in ein persönliches Gespräch mit Judith Galarza eintreten. Beim Forum der Esslinger Zeitung heute Abend um 18 Uhr in der Villa Merkel besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit Frau Galarza und Herrn Castritius, dem ich für die Würdigung unserer Preisträgerin herzlich danke. Außerdem finden anlässlich der Preisverleihung mehrere Veranstaltungen statt, zu denen ich Sie gleichfalls einlade, so die morgige Podiumsdiskussion in der Volkshochschule um 19 Uhr oder das Gespräch mit Frau Galarza in der Stiftung Geisstraße in Stuttgart am Dienstag ebenfalls um 19 Uhr.

Ich danke allen Beteiligten und Anwesenden des heutigen Vormittages. Mein besonderer Dank gilt Frau Irene Jung von Terre des Femmes für ihre engagierte Mitwirkung bei der Vorbereitung und Begleitung der Preisverleihung, dem Kulturreferat und hier insbesondere Frau Antonin für die Organisation und Vorbereitung.

Ich bitte Sie, Frau Galarza, Herr Voehse und Herr Castritius, um den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.