Redemanuskript

Thema / Anlass:Sozialpreisverleihung 2017 an Esslinger Schülerinnen und Schüler
Datum:07/06/2017
Zeit:04:00 PM
Ort:'Altes Rathaus, Bürgersaal
Redner:Herr OB Dr. Jürgen Zieger

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Schulleiterinnen und Schulleiter,
sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
sehr geehrte Eltern,
liebe Anwesende,

in diesem Jahr werden die Sozialpreise der Esslinger Schulen zum 19. Mal verliehen. Ich freue mich, Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, heute die Sozialpreise 2017 gemeinsam mit der Vorsitzenden des Gesamtelternbeirats Frau Aglaia Handler und der stellvertretenden Vorsitzenden des Gesamtelternbeirates, Frau Anne Schoeller, zu überreichen.

Vor 19 Jahren wurde durch Herrn Immel, damals Elternbeiratsvorsitzender des Schelztor-Gymnasiums, die Idee zum Sozialpreis der Esslinger Schulen "geboren". Und spontan erklärte die Stadt Esslingen dazu ihre Unterstützung. Ich freue mich, dass sich diese Preisverleihung nun bereits zum 19. Mal jährt und soziales Engagement von Schülerinnen und Schülern aus den einzelnen Schulen Würdigung erfährt. In diesem Jahr erhalten 62 Schülerinnen und Schüler aus 10 Esslinger Schulen eine Urkunde für ihr soziales Handeln.

Soziales Handeln will jedoch gelernt sein. Der Grundstein für Sozialkompetenz wird dabei in der Familie gelegt. Hinter dem Begriff Sozialkompetenz verbirgt sich eine breite Palette unterschiedlicher Fähigkeiten wie zum Beispiel Kompromissfähigkeit, Respekt, Toleranz, Kritikfähigkeit, interkulturelle Kompetenz. Diese Fähigkeiten sind im Umgang mit Menschen in unterschiedlichen Situationen von großer Bedeutung. Sozialkompetenz geht dabei über das in der Schule erworbene Fachwissen hinaus und ist für erfolgreiches Handeln in Schule, Beruf und Privatleben unerlässlich. Für Euren weiteren Lebensweg ist solche Sozialkompetenz mit Sicherheit von großer Bedeutung und vielleicht auch richtungsweisend für eine zukünftige Berufswahl.

Ich freue mich, dass an den Esslinger Schulen dieses soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler entsprechend gewürdigt wird. Alle, die wir heute mit einer Urkunde ehren, leisten wertvolle Beiträge für die Schule, für den Zusammenhalt, für das Gemeinwohl und für Solidarität. Soziales Engagement ist ein motiviertes Handeln, das meist auf den Prinzipien der Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit beruht. Das beinhaltet, dass die Schülerinnen und Schüler (Frei)Zeit in ein Projekt investiert haben, das einem guten Zweck dient.

Ein ganz herzliches Dankeschön sage ich den Schulleitungen und Lehrerkollegien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihrer Schülerschaft neben Lernstoff und Wissen auch die Bedeutung sozialen Engagements zu vermitteln. Ich freue mich, dass Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Schularten heute hier sind, um ihren Preis in Empfang zu nehmen. Und ich hoffe sehr, dass der Sozialpreis der Esslinger Schulen auch zukünftig bei Gleichaltrigen auf eine breite Resonanz stößt.

Ein weiterer Dank geht an die Jury-Mitglieder Sara Arca Otero und Luca Korte vom Jugendgemeinderat, an die stellvertretende Gesamtelternbeiratsvorsitzende Anne Schoeller, den Elternbeiratsvorsitzenden der Schule am Schillerpark Wolfgang Binanzer und an Gabi Jung vom Amt für Bildung, Erziehung und Betreuung. Sie hatten die schwierige Aufgabe aus den Projekten und Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler, die Sonderpreisträger in den jeweiligen Kategorien auszuwählen.

Bevor wir nun zur Verleihung der Urkunden schreiten, bedanke ich mich noch recht herzlich bei den Schülerinnen und Schülern der Katharinenschule für die musikalische Umrahmung.

Wie Sie sehen, gibt es eine ganze Menge Urkunden zu verteilen. Deshalb möchte ich jetzt Frau Handler bitten und später auch Frau Schoeller, gemeinsam mit mir, die Sozialpreise der Esslinger Schulen zu verleihen.